21 grad

die ersten sonnenstrahlen des jahres moegen schon auf die erde gefallen sein, fuer mich sind die heutigen sonnenstrahlen die ersten seit september 2012. genussvoller spaziergang, auftanken, atmen, waermen lassen. wir alle schwelgen in dieser atmosphaere. wenn jetzt umbau und umzug bereits vollzogen und uns die strecke rund um gaiberg fuehrte, so waere der tag perfekt gewesen. „21 grad“ weiterlesen

sonntag nachmittag, plusgrade

das fuehrt unweigerlich zu voelkerwanderungen, denn genau wie mich, treiben die sonnenstrahlen auch andere nach draussen. die luft war klar, der himmel blau, ginger war freundlich-traege – genau wie ich. ein langsamer sonntagsnachmittags-spaziergang, genau richtig, ganz genau meine welt heute. zu dritt waer es noch schoener gewesen, doch dienst bleibt auch bei sonnenschein dienst. und bevor ich mich in den naechsten tagen mal wieder ernsteren themen – auch hier – widmen werde, geniesse ich die letzte freie zeit. denn der dienst ist schon in der post, genau wie der fruehling.

die luft im maerz

ein kleines morgengassi. ginger freut sich und geniesst die temperaturen, im pullover spazierengehen ist einfach das herrlichste. die luft schmeckt nach erde, baerlauch und sonne, das leben durchstroemt den koerper und das gefuehl stellt sich ein, ganz sicher am leben zu sein. in diesen momenten ist alles in ordnung. allein meine kranke frau beim arzt sitzend zu wissen truebt das allgemeinbild.

november, der 23te – 2011

was die bild-zeitung bringt und uns allen ein thema zur konversation an die hand reicht: genau, das wetter. wie ich gestern las nennt man die derzeitige periode ein omega-wetter. wir haben also (an unserem beispiel) eine lang anhaltende trockenperiode. ungewoehnlich fuer die jahreszeit, doch umso schoener, dass uns das sonst uebliche schmuddelwetter erspart bleibt. so kann ich mit ginger einen freien tag beim spaziergang im wald geniessen. die luft ist klar und schneidend, die atmosphaere still & friedlich. man fuehlt sich allein, doch nicht einsam. der wald umgibt dich und ist bei dir. seine waerme, die er monatelang bis zum fruehjar speichert, beruehrt dich und zeigt dir noch immer die herbstlichen farben in der wintersonne. wenn winter das bliebe – ich koennte ein echter freund werden. doch im stillen streitet er sich noch immer mit dem sommer um platz 3 meiner zentraleuropaeischen jahreszeiten. wisst ihr, was ich meine?

daemmelwald

wie war die nacht?

absehbar. zwischen massenausgang und alkoholflut begruben sich meine hoffnungen auf einen ruhigen nachtdienst. so wie zu beginn befuerchtet und auf grund des ersten eindrucks der strasse auch zu erwarten verlief die nacht ohne luft zu holen. mein essen blieb genauso auf der strecke wie der kaffee zu dienstbeginn und die kinderstube meiner kunden. „wie war die nacht?“ weiterlesen

fruehling in grau?

mekrwuerdig, oder? da machen sich die temperaturen auf den langen weg nach oben, die aussciht selbst aber bleibt so grau wie bisher. war das nicht irgendwie anders? in meiner erinnerung stellen sich bilder von blauem himmel und sonnenschein in den weg. „fruehling in grau?“ weiterlesen