juli 2016

ich halte an. es ist zeit. mein koerper sendet eindeutige signale und ich schalte 3 gaenge runter. mein letzter einrag hier stammt aus dem urlaub, demr gefuehlte jahre her zu sein scheint. zeit fuehlt sich unwirklich an. sie rast. ich rase mit. eine fussball-europameisterschaft ohne wirklich beteiligung. ein arbeitstechnischer abschied aus mannheim, terror in nizza, angeblicher putsch in der türkei. alles scheint unwirklich. „juli 2016“ weiterlesen

bretagne 2016 – teil 3

ich habe meinen zweiten sonnenbrand. Ja wirklich. heute ist donnerstag und hier ist feiertag. ich interessiere mich nicht fuer feiertage, insofern auch wenig fuer franzoesische. ich habe gerade gegessen – wieder einmal. essen und genuss gehoert hier zu unseren hauptbeschaeftigungen, so zumindest fuehlt es sich an. aber der reihe nach, was geschah alles in den letzten tagen? „bretagne 2016 – teil 3“ weiterlesen

april 2016

seit eine monat bin ich 39. 39. hmm. das hoerte sich frueher wirklich alt an, heute fuehl ich mich noch immer wie mit 30. zumindest ist das der subjektive eindruck beim blick in den spiegel. also ein wenig selbstbetrug am start, hm? naja, ich werds verkraften. im grunde gehts mir auch wie frueher. nicht ganz so trainiert, aber der kopf is wach und bleibt am puls. die muedigkeit ist nur die temporaere, das durchschnaufen, das fehlt. es fehlt wirklich. kein wirklicher erholungsurlaub in 19 monaten und selbst der letzte lange uk aufenthalt war ein halber arbeitsausflug zum firmenstart.  „april 2016“ weiterlesen

durchschnaufen

ein tag vor der landtagswahl. ein fruehlingstag und einer der ersten dazu. ein morgendlicher spaziergang mit den hunden im wald weckt erkaltete sehnsuechte. ich hoere voegel zwitschern, rieche die erde und spuere die ersten leicht warmen sonnenstrahlen dieses jahres. erholung, doch nicht genug. ich sehne mich nach urlaub, nach abseits, aussen vor, nach weg und raus. der akku braucht energie, schlaf, ortswechsel. das jahr 2016 bringt vieles, viel veraenderung und viel abwechslung. hoffentlich ein gutes jahr, die zeichen stehen so. gesundheit ist wichtig und mir fehlen sport und ausgleich. all das wird in diesem fruehling wiederkommen. „durchschnaufen“ weiterlesen

grau im januar

befremdlich. ein infekt hat mich mal wieder gepackt. er kam schnell, sehr schnell sogar. hartnaeckig scheint er auch zu sein, aber das warte ich mal noch ab die naechsten paar tage. man buesst eben recht schnell fuer exzessive ausschweifungen. „grau im januar“ weiterlesen

fruehling zu weihnachten

falls mich jemand nach meinen wuenschen zu weihnachten gefragt hatte, so hatte er gewiss nicht diese antwort erhalten – dennoch haben wir es bekommen. fruehling zu weihnachten. die ersten blumen treiben bereits wieder aus und es ist ein merkwuerdiges gefuehl bei 18 grad im dezember im pullover ins schwitzen zu kommen. die grundsatzfrage, ob es den klimawandel tatsaechlich gibt, werde ich hier sicher nicht stellen – die dies in frage stellenden herren (der afd z.b.) duerfen sich gerne bei pina colada auf ihre terrasse in der pfalz legen – mitten im januar. lieber waere mir aber, wenn wir diese sorte weiter weg jagen koennten. „fruehling zu weihnachten“ weiterlesen

leben am wochenende

es ist winter. ich merke es vor allem an den tageslichtzeiten. bedingt durch den jobwechsel verbringe ich die tage in hektik und mein biorhythmus hat sich ganz allmaehlich umgestellt. keine nachtdienste mehr, (fuer meine verhaeltnisse) extrem fruehes aufstehen (taeglich) und ein leben, das sich hauptsaechlich am wochenende abspielt. bald wird alles besser, denn bald haben natascha und ich unsere fernbeziehungszeit hinter uns. ab maerz wird vieles heller.


 

was es sonst noch zu berichten gibt? unsere kleine firma waechst und wird groesser. noch immer weit weg vom erwachsensein wird uns dennoch zur zeit von unseren lieferanten widergespiegelt, dass sich unsere position definitiv veraendert hat. dennoch sind und bleiben wir familiaer und vor allem loyal, v.a. gegenueber den weinguetern, die diesem wachstum nicht zwingend zutragen. unser weg ist der richtige, denke ich. schritt fuer schritt mit konservativem rechnen – nicht ganz der weg der new economy, aber dafuer stabil.

ein ausblick auf weihnachten? nein. viel zu weit weg und im grunde freue ich mich sogar drauf, da mir dadurch ein paar freie tage mehr zustehen werden. in diesem jahr wirklich lohnenswert. wenn ich jetzt noch an den bleibenden augenringen arbeiten koennte…

zwischen den welten

zwischen den welten befindet man sich stets ungern. in den letzten wochen fuer mich ein dauerzustand, aber ungern kann ich nicht behaupten. ich sitze heute hier im versuch den tag zur entspannung zu nutzen, zur reflexion, zur betrachtung des hier und jetzt und des vergangenen. die letzten wochen waren wie erwaehnt gepraegt umbruechen und umdenken, von neuer und alter arbeit – vor allem aber von arbeit und anstrengung. gepaart mit einer sich wochenlang ziehenden erkaeltung kann ich mich nicht ueber einen tag wie heute beschweren, wenngleich auch dieser wieder irgendwann in arbeit abgleiten wird.  „zwischen den welten“ weiterlesen

paradigmenwechsel

es ist oktober und die sonne scheint. merkwuerdig fuehlt sich der oktober an aus meiner sicht, zumal mein koerper noch nicht vollends aus dem schichtrhythmus entfliehen kann. obgleich mein september wirklich entspannt war bezueglich der nachtdienste tut sich mein biorhythmus schwer mit den wach- und ruhezeiten der normalen bevoelkerung. dazu kommt ein grippaler infekt, der mich gleich mal nach drei tagen am neuen arbeitsplatz lahmlegt. wirklich fantastisch. und so liege ich hier auf der couch und mach das komplettprogramm mit decke, tee, heisser zitrone und minutenschlaf mit. haette nicht sein muessen, wirklich nicht. „paradigmenwechsel“ weiterlesen