gb 2017 – teil 1

20 Grad und Sonnenschein. Das war die Wettervorhersage fuer unseren ersten Reisetag. Und in der Tat haben wir fast durchgehend perfektes Reisewetter. Die Fahrt bis Dünkirchen vergeht wie im Flug und wir brauchen inklusive dreier Pausen gerade mal 6 Stunden. „gb 2017 – teil 1“ weiterlesen

zwischen den welten

zwischen den welten befindet man sich stets ungern. in den letzten wochen fuer mich ein dauerzustand, aber ungern kann ich nicht behaupten. ich sitze heute hier im versuch den tag zur entspannung zu nutzen, zur reflexion, zur betrachtung des hier und jetzt und des vergangenen. die letzten wochen waren wie erwaehnt gepraegt umbruechen und umdenken, von neuer und alter arbeit – vor allem aber von arbeit und anstrengung. gepaart mit einer sich wochenlang ziehenden erkaeltung kann ich mich nicht ueber einen tag wie heute beschweren, wenngleich auch dieser wieder irgendwann in arbeit abgleiten wird.  „zwischen den welten“ weiterlesen

lebend gekocht

zombie. das koennte ein korrekter ausdruck sein. halb-vampir passt auch, wenn man die zeiten zugrundelegt, zu denen ich mich halbwegs lebendig fuehle. tagsueber dick die luft, zum schneiden weich und puffig fast. im wald eingefettet und erstickend. meine augenringe weichen nicht mehr – wie auch, bei maximal 5 stunden schlaf pro nacht, obwohl ruhezeit vorhanden.


 

seit wochen andauernde hitze. regelmaessig verfluche ich insgeheim die herrschaften, die sich stets „endlich richtigen sommer“ wuenschen. dann fliegt im august nach sizilien. bitteschoen. es ist nicht zum aushalten. keine abkuehlung nachts mehr, seit wochen. einmal in drei wochen kurzer platzregen bewirkt schwuele, sonst nichts. ich schleppe mich durch die tage und versuche nur, zu ueberleben. gleichwohl bleibt der takt hoch, ein vielfrontenkrieg. was wird sich (auf-)tun? abwarten. in einigen wochen sehen wir eventuell klarer. wenig ist von mir abhaengig, abhaengigkeit von anderen scheint mir lastiger denn je.

die 2-hund-problematik laesst uns gerade wieder unser auto verkaufen. ich sehne mich nach urlaub, nach abschalten und abfahren. nach kuehle und ruhe, nach nichts als nach weg. die tage sind vegetation, weniger leben. erst abends bei sonnenuntergang erwacht der geist zeitweise. mittags um drei koennte auch nachts um drei sein, ebenso zaeh fliessen die gedanken, der fuss auf dem gaspedal ist durchgedrueckt, aber drei zylinder scheinen tot.

die hunde sind zu fliesenliegern geworden. unertraeglicher als alleinesein erscheint ihnen nur noch die luft. es faellt schwer, sich zu konzentrieren, konstant zu filtrieren und zu fokussieren. die augen fuehlen sich dick an, jederzeit.

ich trinke jetzt mein fruehstueck – und dann gehts zur arbeit.

mai update

es ist pfingsten – sagte man mir gestern. um ehrlich zu sein: ich weiss zwar, dass das wieder mal ein christlicher feiertag sein muss, aber deren interpretation oder ursprung ist mir gleich. frei habe ich sowieso nur, weil es zufaellig mit dem dienstplan korrespondiert.

man sollte die freie zeit nutzen, so gut es geht. ich freue mich ueber jede freie minute, die ich mit unserem lebenslustigen pimpf und unserer gemuetlichen katzenkino-dame verbringen kann. die beiden bilden mittlerweile ein nahezu perfektes duo – beide flexibel und lebenslustig mit ruhezeiten. neben einem teil erholung, der ganz automatisch durch die beiden zustandekommt, habe ich jetzt auch noch fuer zwei wochen das glueck von nataschas anwesenheit. so reduziert sich mein stressfaktor relativ stark.

was alles in den letzten wochen geschah ist viel zu viel, um es tatsaechlich noch hier in worte zu fassen. da der takt hoch ist und ich nicht die zeit finde, regelmaessig niederzuschreiben, was bewegt(e), muessen kurze lebenszeichen vorerst genuegen. ich denke, dass sich das auch wieder legen wird, sobald nataschas studium endlich vorbei ist. ab und an koennen aber ein paar lebenszeichen ergattert werden. staerker am update-hahn schwebt natascha – leicht zu finden unter gertalian auf facebook oder gertalian auf google+.

sonstiges im mai

so schoen das obenstehende foto auch sein mag, alles in allem bietet der mai weltpolitisch nicht gerade nachrichten vom feinsten. meinen persoenlichen zustand habe ich bereits erlaeutert, der umbau geht dennoch gut voran. nichtsdestotrotz moechte ich noch kurz erwaehnen, was sonst wieder untergeht im lauf der alltage. so schafft es die cdu/csu mal wieder die buergerliche doppelmoral zu entlarven. ich moechte hier nur exemplarisch eine person herausgreifen, deren chuzpe bei weitem das uebersteigt, was die ach so gestrenge buergerlichkeit ansonsten als korrekt darstellen wuerde. dass genau darin aber die crux liegen mag, das sehen diese sogenannten stammwaehler nicht (oder nicht mehr – was aber gleichsam irrelevant ist). aber fuer mich gilt: ich richte nur mit den massstaeben, mit denen ich selbst klarkomme – in allen bereichen. und das bedeutet: von diesen personen moechte ich nicht regiert sein. „sonstiges im mai“ weiterlesen

pferdewahn

wann verstehn das die menschen? rinderwahn und schweinepest, dioxin und maul-und-klauen-seuche, schweinegrippe und antibiotikaresistenzen. alles, aber auch wirklich alles, haengt originaer mit dem ins absurde gesteigerten sucht der menschen zusammen, unbedingt und jeden tag fleisch, wurst oder deren (neben-)erzeugnisse verkonsumieren zu muessen. die gleichung ist leicht: in den letzten 20 ist der fleischkonsum (nur in der brd) um 50% gestiegen. das recht auf essen setzen die menschen heute gleich mit dem recht auf fleisch auf dem teller. „pferdewahn“ weiterlesen

kleidung & mode

was unterscheidet uns vom tier? empathie? tatsaechlich? ich habe mich hier schon des oefteren gegen massentierhaltung, tierversuche und bewusstes leben und vor allem bewusstes leben lassen ausgesprochen. aber aufhoeren sollte man nicht – die gedankenlosigkeit ist das, was grausamkeiten allerorten befoerdert. kriege werden ja auch nicht von soldaten gewonnen, nur bezahlt. eine kleine sammlung aus den letzten wochen – fragt euch selbst, was das sogenannte „fest der liebe“ in 4 wochen fuer euch bedeuten sollte. und bitte: nicht wegschauen. wegschauen hilft nur der grausamkeit. es geht um uns, um uns alle…

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im oktober 2012

gassi gehen im gruenguertel? ich betonte das schon oft, aber es macht wirklich keinen spass, je weiter man aufs land kommt. denn hier herrschen diametral entgegenlaufende vorzeichen, als zu erwarten waeren. hundehalter sind paranoid, verstehen kein bisschen etwas von hunden oder ihrem eigenen vierbeiner und sind durchaus mit etwas zu vergleichen, was man faschistoide spiessigkeit nennen kann. oftmals einfach zu ignorant, um ein stueck weiter zu denken – (un-)gluecklicherweise gehoert atmen zu den koerperlichen automatismen. demgegenueber ist festzustellen, dass je staedtischer die umgebung sich gestaltet, umso entspannter und artgerechter werden hunde behandelt. verwirrend, nervig oder einfach nur zum bruellen – meine persoenliche geduldsschnur ist verbraucht. ab sofort bekommt jeder den spiegel vorgehalten, gnadenlos.

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