juli 2016

ich halte an. es ist zeit. mein koerper sendet eindeutige signale und ich schalte 3 gaenge runter. mein letzter einrag hier stammt aus dem urlaub, demr gefuehlte jahre her zu sein scheint. zeit fuehlt sich unwirklich an. sie rast. ich rase mit. eine fussball-europameisterschaft ohne wirklich beteiligung. ein arbeitstechnischer abschied aus mannheim, terror in nizza, angeblicher putsch in der türkei. alles scheint unwirklich. „juli 2016“ weiterlesen

und wieder mal verfliegt die zeit

meine zeit im januar 2014 ist wieder leider knapp. zwar schaffe ich es noch zwischendurch, meine gedanken zu sortieren und sogar nachrichten zu lesen, aber zu eintraegen hier reicht es kaum noch. ende des urlaubs nochmal krank gewesen und seitdem eigentlich jeden tag bei der arbeit – kommen oder gehen. heute konnte ich mir den fruehdienst frei nehmen, was mir ein paar stunden mehr schlaf brachte. ginger freut sich und mir fiel auf, dass ich es nicht mehr richtig kann – ausschlafen. zu viel strom in den letzten wochen. es war ein kurzer urlaub im dezember und als strohfeuer will ich es nicht bezeichnen, aber tatsaechlich fehlt der jahresurlaub immer noch. weg, raus, ein paar wochen abschalten ohne plan. es wird zeit. noch 8 monate. „und wieder mal verfliegt die zeit“ weiterlesen

urlaubsreif

wir schreiben den 18. dezember. heute ist mein erster freier tag seit drei wochen. mit „frei“ meine ich auch „frei“ – also nicht morgens heimkommen nach nachtdienst oder abends zum nachtdienst gehen muessen. nein, heute ist frei. endlich. ich geniesse die ruhe und vermisse meine frau, die nur an den wochenenden zuhause sein kann. ginger ist gluecklich ueber jede minute, die ich ihr zur zeit widmen kann und ich geniesse auch diese zeit. die spaziergaenge mit ginger im gaiberger wald sind wunderschoen, es ist nicht kalt und wir treffen 90 minuten lang keine menschenseele. einfach herrlich. „urlaubsreif“ weiterlesen

satt

das duerfte der treffendste ausdruck dafuer sein, was ich gegenueber unsere bundesregierung empfinde. der verstand sagt schon lange, dass das schlichtweg rueckwaertsgewandt, lobbyistisch und gefaehrlich ist, was da verbrochen wird. dass es schlichtweg philosophielos, phantasielos und planlos ist, wusste ich ja bereits. das gleiche system, das leute wie mappus in baden-wuerttemberg beguenstigte hat ja schliesslich auch im bund gegriffen. mit anderen worten hatte mein bauchgefuehl vor 15 jahren recht bei dem haufen. soll ich mich heute ueber mappus echauffieren? nicht noetig. denn selbst die faz, die der cdu ja stets wohlgesonnen gegenuebersteht, hat den status quo dieser partei treffend festgehalten: schlimmer kann es kaum noch kommen. „satt“ weiterlesen

viel zu sagen

ende november sitze ich im wohnzimmer und weiss gar nicht an welchem ende ich beginnen sollte, meine gedanken in die tasten zu hauen. ich fange mit den vergleichsweise belanglosen dingen an: der fc hat ein spiel weniger und ging wieder einmal sang- und klanglos gegen ostholland unter. das nachholspiel gegen mainz wird dann die richtung weisen: mittelfeld oder eine weitere saison abstiegskampf. und nein, ich moechte nicht in die voellig an den haaren herbeigezogenen mutmassungen der koelner journaille einstimmen und unterstellen, dass da wieder einmal eine missstimmung zwischen trainer, sportdirektor und spielern herrscht. einzig und allein diese mutmassungen treiben spitzen in das fleisch der protagonisten. doch moechte ich mich damit nur am rande beschaeftigt wissen.  „viel zu sagen“ weiterlesen

wenn ja, wieso? – keine ahnung

mussten herr vattenfall, herr enbw und konsorten noch ihr einverstaendnis geben? wie dem auch sei. die rechtfertigungsgruende der konservativen zu verlorenen wahlen wie „es geht uns zu gut [dank unserer wirtschaftspolitik] und deshalb glauben die menschen, sich gruenes denken leisten zu koennen“ sind nicht nur hinfaellig, sondern spiegeln genau deren kurzsichtigkeit wieder. „wenn ja, wieso? – keine ahnung“ weiterlesen

energie

vor einigen wochen verfolgte ich im fernsehen (ja, ab und an tue ich mir das an) eine interessante dokumentation ueber einen mann, der in israel revolutionaeres leistet. er brachte einen autohersteller (renault) dazu, seine limousinen in sechsstelliger stueckzahl mit batterien auszuruesten, ohne dass diese ihre fahreigenschaft verlieren. der einzige nachteil blieb die reichweite von 200km. die loesung aber hatte er bereits lange vorgeplant – und gebaut.

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die energiewende

wer sich immer noch – von lobbyisten und reaktionaeren kraeften jahrzehntelang geimpft – dagegen wehrt, dass eine energiewende nicht zu schaffen sei, dem sei dieser film ans herz gelegt. ich gebe zu, es braucht zeit, aber die lohnt sich. 77 minuten dokumentation in spielfilmqualitaet ueber die tatsache, dass die komplette wende zu erneuerbaren energien innerhalb von 30 jahren machbar ist – WELTWEIT!