april 2016

seit eine monat bin ich 39. 39. hmm. das hoerte sich frueher wirklich alt an, heute fuehl ich mich noch immer wie mit 30. zumindest ist das der subjektive eindruck beim blick in den spiegel. also ein wenig selbstbetrug am start, hm? naja, ich werds verkraften. im grunde gehts mir auch wie frueher. nicht ganz so trainiert, aber der kopf is wach und bleibt am puls. die muedigkeit ist nur die temporaere, das durchschnaufen, das fehlt. es fehlt wirklich. kein wirklicher erholungsurlaub in 19 monaten und selbst der letzte lange uk aufenthalt war ein halber arbeitsausflug zum firmenstart.  „april 2016“ weiterlesen

wahl

sonntagnachmittag, 18 grad und leicht bedeckt. ein entspannter sonntag mit natascha und ginger. die ersten arbeitstage liegen ebenso hinter mir wie meine orthopaedische diagnose bezueglich meiner wirbesaeule. es ging nichts mehr und zur zeit nicht sehr viel. aussicht auf besserung im naechsten halben jahrhundert nicht gegeben – das leiden verringern, das joch akzeptieren.  „wahl“ weiterlesen

und wieder mal verfliegt die zeit

meine zeit im januar 2014 ist wieder leider knapp. zwar schaffe ich es noch zwischendurch, meine gedanken zu sortieren und sogar nachrichten zu lesen, aber zu eintraegen hier reicht es kaum noch. ende des urlaubs nochmal krank gewesen und seitdem eigentlich jeden tag bei der arbeit – kommen oder gehen. heute konnte ich mir den fruehdienst frei nehmen, was mir ein paar stunden mehr schlaf brachte. ginger freut sich und mir fiel auf, dass ich es nicht mehr richtig kann – ausschlafen. zu viel strom in den letzten wochen. es war ein kurzer urlaub im dezember und als strohfeuer will ich es nicht bezeichnen, aber tatsaechlich fehlt der jahresurlaub immer noch. weg, raus, ein paar wochen abschalten ohne plan. es wird zeit. noch 8 monate. „und wieder mal verfliegt die zeit“ weiterlesen

die menschheit wird nicht klueger

auch nach dem jahreswechsel das gleiche bild. politiker offenbaren zum x-ten mal in den letzten jahren, dass es ihren spitzenkraeften nicht um politik, sondern um die eigene gier geht und die menschen in naeherer umgebung offenbaren zum x-ten mal, dass die menschheit selbst nicht halb so weit ist, wie sie gern waere. speziell das sogenannte buergertum – sind da parallelen zur ersten aussage? – bildet zu grossen teilen das epizentrum dieses paradigmas.

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urlaubsreif

wir schreiben den 18. dezember. heute ist mein erster freier tag seit drei wochen. mit „frei“ meine ich auch „frei“ – also nicht morgens heimkommen nach nachtdienst oder abends zum nachtdienst gehen muessen. nein, heute ist frei. endlich. ich geniesse die ruhe und vermisse meine frau, die nur an den wochenenden zuhause sein kann. ginger ist gluecklich ueber jede minute, die ich ihr zur zeit widmen kann und ich geniesse auch diese zeit. die spaziergaenge mit ginger im gaiberger wald sind wunderschoen, es ist nicht kalt und wir treffen 90 minuten lang keine menschenseele. einfach herrlich. „urlaubsreif“ weiterlesen

am rande des wahnsinns

es wird einen koalitionsvertrag zwischen spd und cdu geben – sofern die spd-basis zustimmt. bei allem, was man an beschluessen bislang herausgehoert hat, bleibt dazu nur zu sagen: willkommen zurueck im 20. jahrhundert. das wird ein echter rueckschritt und die wahren probleme des landes bleiben dabei voellig auf der strecke. und die gruende dafuer sind auch derart offensichtlich, dass es schon schmerzt. „am rande des wahnsinns“ weiterlesen

gekauft

haben wir in letzter zeit des oefteren etwas zu essen in restaurants. so sind da sowohl das basilikum in tuebingen als auch das gasthaus schweizerhof in villingen-schwenningen zu nennen. ich mach es kurz: basilikum ist top und schweizerhof ein flop (deshalb auch hier nicht verllinkt!). naja, nicht unbedingt flop, aber eben ueberbewertet, zu grosse karte, schlechter service, angestaubte praesentation. das ganze gepaart mit tuetensaucen und raus ist das restaurant. das basilikum dagegen: top – absolut. meine empfehlung des monats.

a propos gekauft: wer sich tatsaechlich ueber die cdu wundert, die als einzige in europa schaerfere abgasnormen boykottiert, der darf gerne 1 und 1 zusammenzaehlen: bmw zahlt alles! der lobbyverein der industrie, fuer mensch, gesellschaft und zukunft bleibt da nix uebrig. allein das wort „christlich“ erscheint da schon zynisch. wie kann sich herr altmaier da noch umweltminisiter nennen? versteht mich richtig: fuer die gruenen waere eine koalition mit dieser cdu purer verrat. lasst die union ruhig eine minderheitsregierung machen, sollen sie ruhig zeigen, welche politik sie wirklich moechten. denn das ist das einzige, was diese partei nicht kann: politk. sie reagiert nur, gestaltet nichts. diese cdu zerdrueckt jeden koalitionspartner, da die menschen keine regierung wollen. sie wollen schlummern und schlafen, jemanden haben, der wie „mutti“ das licht ausmacht und einem versichert, eine gute nacht zu haben. in vier jahren waere die quittung eine schoene. dann hiesse es wahrscheinlich und endlich wirklich: danke fuer nichts.

tag der einheit 2013

und ich habe frei. das ist schoen. natascha darf seit zwei tagen den studienbeginn im schwarzwald geniessen und der herbst kommt mit schoenen und warmen tagen und kalten naechten. eigentlich mag ich das so. doch mark twain sagte einmal: „immer dann, wenn du dich auf der seite der mehrheit wiederfindest, ist es zeit innezuhalten und nochmal drueber nachzudenken“. und in dieser tradition bewege ich mich schon seit ich denken kann – gluecklicherweise. „tag der einheit 2013“ weiterlesen

es regnet nicht

nein, in diesen spaetsommertagen regnet es nicht. die sonne strahlt und waermt einem das gemuet. gleichzeitig verschwindet die fdp aus dem bundesparlament (wie schon zuvor aus vielen landesparlamenten). und selbst die 4,8% beinhalten noch geliehene stimmen, die eigentliche klientel liegt noch drastisch tiefer. die sonne scheint und dennoch kein grund zur freude. helmut merkel gewinnt die wahl und geschichte wiederholt sich. mir kommt das alles nur allzu bekannt vor. programmlos und machtkonform gewaehlt werden funktiniert nur in einem land, in dem menschen gerne einer person vertrauen – belanglos und bedingungslos, unkritisch und ueberfordert. menschen sind offensichtlich so und ich zitiere an dieser stelle einen freund gerne: „der mensch ist ein virus“. korrekt. er wird sich denn auch selbst ueberleben.

zusammengefasst lassen sich meine gedanken am besten durch die beiden nachfolgenden artikel ausdruecken. einer aus der taz, mehr als 2 monate alt und damals schon mit grosser und strahlender vorhersagekraft – der prophet im eigenen land… . der andere von heute aus der tagesschau – ein kommentar, der kaum treffender sein koennte.

taz-atrikel zu schwarz-gruen
tagesschau-kommentar zur wahl