geschichte wiederholt sich

die letzten wochen gehoerten mit abstand zum ermuedetsten, was in meiner karriere bislang geschah. es war nicht so, wie man es u.u. in der ausbildung erzaehlt bekommt. es war nicht das dauerstehen in regen oder sonne und auch nicht die viel zitierten langen einsatzzeiten. es waren die nicht vorhandenen ruhezeiten und auszeiten. es waren waren v.a. die unregelmaessigkeiten, die mich plattierten. nachtdienste wie sand am meer, dazu staendige pseudo-vollmondnaechte mit durchdrehenden und kranken. unter den kollegen die urlaubs- und krankenrate gleichermassen am anschlag verrichtete ich dienst am fliessband – nur interessiert das niemanden, wenn man am ende des tunnels angelangt ist. und man rechnet ja auch nicht mit interesse oder kenntnisnahme. nicht mehr.

zu allem ueberfluss wollte sich gingers anfaenglich kleines geschwulst am hals nicht mit antibiotika beheben lassen. mehrere wochen behandlung und das ding wurde zwar kleiner, aber nur um am ende der behandlung binnen 72 stunden wieder auf tennisballgroesse anzuwachsen. die blutwerte waren dennoch ok, die prognosen gut und so ging es gestern frueh unters messer. 17cm narbe am hals, dem tod waehrend der op von der schippe gesprungen (unser maedchen is ja nich mehr die juengste) und ueberstandene komplikationen mit einer verwachsenen schlagader bescherten uns grenzenlose erleichterung und eine weitere schlaflose nacht, da unserem mausemaedchen zur nachtzeit die schmerzen einsetzten. danke natascha, dass du mich nach oben geschickt und dieses kreuz auf dich genommen hast. noch haben wir uns nicht gesehen, aber ich bin immer noch nicht auf stand vom organismus her.

was ist der ausblick? ken kommt in 2 wochen. davor christians hochzeit. ende des monats fuzzens hochzeit, planungen fuer den oktoberurlaub laufen und am ende des tages koennte sich tatsaechlich und eventuell ein weiteres helles licht am ende des tunnels auftun. doch will ich noch nicht darueber reden – das schriftliche zaehlt bei meinem verein.