planungen

die tage sind lang. nicht allein die sonne bestimmt die tageslaenge, wenngleich auch hier das maximum bereits erreicht war. auch die arbeitstage werden laenger. aufreibend und unendlich kraeftezehrend erscheinen die tage und wochen im job, mein koerper verlangt nach auszeit, nach urlaub und erholung. nach abstand. nach wechsel. im kopf kaum mehr machbar dringen diskussionen ueber toleranzgrenzen hinaus und erwzingen dennoch immer wieder langmut im geist. jeder arbeitstag gleicht beinahe einer schlacht im grabenkampf, der nicht enden will. ein wechsel muss her und ist dringend geboten, wenn nicht die eigene arbeit samt hoher standards irgendwann im grabenkampf aufgegeben werden sollen. es macht keinen sinn.

erfreulicheres gibt es auch. unsere kleine maus scheint tatsaechlich wieder auf einem guten weg. obgleich man ihr anmerkt, dass sie die hochdosierten medikamente nicht mehr ganz so gut wegzustecken vermag, wie dies noch vor zwei oder drei jahren der fall gewesen waere, so baut sie doch wieder ein wenig muskulatur auf und findet spass am toben und tollen mit unserm pimpf. die beiden sonnenscheine geniessen jede minute mit mir und sind auch jede minute wert. hunde sind die besseren menschen, hoerte ich einst jemanden sagen. und so gern ich mich mit freunden umgebe und deren gesellschaft auch oft suche, so zuwider sind mir doch mittlerweile die groessten anteile menschlicher eigenschaften, die tagtaeglich sichtbar werden. nicht nur im beruf. so kommt es, dass man sich oft selbst genug ist und nichts schlimmes dabei findet. war ich frueher schon mit mir im reinen, wenn ich mit dem hund den berg bestieg und einfach nur auf einem stein sass, so koennte darin beinahe ein lebensinhalt bestehen. koennte man, wie man wollte, so wuerde man die einsamkeit suchen, landschaftlich wild und schoen, etwas meer in reichweite, gemuese anpflanzen und die welt einfach welt sein lassen. vom standpunkt des verbesserers aus eine resignation, doch weiss ich, dass ich nicht alles werde zum besseren aendern koennen. manchmal geht es zwar ums tun und nicht ums siegen – die frage bleibt offen, wieviel kraft einen das am ende kosten mag. aufgeben war nie meine schwaeche, eher die konsequenz, sofern man sie als schwaeche interpretieren mag. im endergebnis dieser welt der schlangen und wendehaelse oftmals verderblich, sofern das biegsame gegenueber den laengeren hebel innehat.

genug lamentiert. mein tag wird kurz und zum glueck hab ich wieder angefangen, tennis zu spielen. es ging ganz gut beim ersten mal, manche sachen scheinen wie fahrrad fahren – wenn das mit dem sich taeglich wiederholenden kampf nur auch so waere…

veraenderungen

allerorten. nur leider nicht da, wo es not tut. sei es im grossen ganzen bei den herrschenden, die mich und die waehler weiterhin fuer dumm verkaufen moechten und so tun, als ginge ihr gemauschel mit den nachrichtendiensten niemanden etwas an. oder etwa beim punkt klimawandel resp. energiewende, die beinahe wieder einzuschlafen droht. gaenzlich im tiefschlaf ist man in deutschland auch bei thema tiere und leben. zu ausfuehrlich, um es hier in kuerze zu eroertern. wir wissen nur seit jahrzehnten, dass das tierschutzgesetz zu kurz greift, verhindert von lobbyisten und einer konservativen regierung. die kroenung aber ist und bleibt die landesopposition, die das – gerade halbwegs in die richtige richtung nivellierte landesjagdgesetz – wieder kippen moechte. fuer so ein wahlversprechen ist ein satz ohrfeigen noch zu gnaedig.  „veraenderungen“ weiterlesen