erholung

kaum schlaf in den letzten tagen. mein biorhythmus war irgendwie verwirrt oder ich werde aelter und verkrafte die nachtdienste nicht mehr besonders gut. umso mehr war dann heute der genusstag schlechthin: bei fuer meine beduerfnisse perfektem fruehlingswetter trieb es mich nach ausschlafen und mittagessen raus in den wald. scotty und ginger waren mit dabei, genau wie in den letzten tagen waren die beiden einfach nur tolle hunde. eine herrlich angenehme brise bei strahlendem sonnenschein, jeans und pullover – ein wetter, mit dem man alles unternehmen kann und fuer nichts schlecht angezogen zu sein scheint. das machte gute laune ohne ende und troestet auch darueber hinweg, dass ich morgen frueh schon wieder arbeiten muss. mir kommt es zuweilen vor, als hechelte ich nur noch der arbeit hinterher, dazu vergiftet sich das klima intern immer von oben her. jede ruhe scheint truegerisch und man es ist auch in der tat ein nicht zu unterschaetzender ratschlag fuer neuankoemmlinge: „warts ab, das hast du noch nicht erlebt…“

luft holen

der fruehling kommt, ich hole tief luft und freue mich ueber neu gewonnene zeit. zugegeben, die unterbrechung des studiums musste ich erstmal mit mir vereinbaren. mit mir vereinbaren, dass ich nicht unendlich zeit habe, unendlich belastbar bin, nur endlich kraft habe. ein paar wochen im hamsterrad haben aber gezeigt, dass es keinen anderen weg gibt. es war einfach nicht zu vereinbaren. „luft holen“ weiterlesen