april 2014

quo vadis. feststellung und frage zugleich. demnaechst beginnen die bewerbungsphasen fuer meine gewuenschten aufbaustudiengaenge und ich hoffe, dass ich dort einen der begehrten plaetze ergattern kann. meine chancen kann ich nicht einschaetzen, ein schuss ins blaue sozusagen. in solchen wettbewerben sah ich bisher stets mehr chance als risiko.  „april 2014“ weiterlesen

man muss es nur endlich wollen

ein fleischfreier tag in der kantine wird vom grossteil der menschen in diesem land als „totalitaer“ bezeichnet. man wolle sich nicht vorschreiben lassen, was man zu essen habe und ausserdem sei das fleisch hier traditionell verankert.
ja, wir haben richtig gehoert. „traditionell verankert“. seit wann? und wie definieren wir traditionell? vor 50 jahren waere es undenkbar und unerschwinglich gewesen, jeden tag fleisch zu essen. in den letzten 15 jahren erst haben wir den fleischkonsum verdoppelt in deutschland. das ist traditionell? gut, ich schicks dem duden zur neudefinierung. tatsache ist, dass wir keinen respekt mehr vor leben haben. niemand denkt mehr ueber irgendetwas nach, man (wird) beschaeftigt sich mit dem dem, was einem an possen in der tagesschau serviert wird und geht ueber die nachricht, dass die erderwaermung langsam unumkehrbar wird, einfach hinweg. schliesslich koenne man ja selbst nichts aendern, das ist eben so. man zeigt dann gern mit dem finger auf die anderen und vergisst, dass es unsere gesellschaft war, die alle anderen ueberhaupt erst dazu angestiftet hat. wohlfeil und verlogen nennt man sowas. duemmlich nenne ich das. „man muss es nur endlich wollen“ weiterlesen