und wieder mal verfliegt die zeit

meine zeit im januar 2014 ist wieder leider knapp. zwar schaffe ich es noch zwischendurch, meine gedanken zu sortieren und sogar nachrichten zu lesen, aber zu eintraegen hier reicht es kaum noch. ende des urlaubs nochmal krank gewesen und seitdem eigentlich jeden tag bei der arbeit – kommen oder gehen. heute konnte ich mir den fruehdienst frei nehmen, was mir ein paar stunden mehr schlaf brachte. ginger freut sich und mir fiel auf, dass ich es nicht mehr richtig kann – ausschlafen. zu viel strom in den letzten wochen. es war ein kurzer urlaub im dezember und als strohfeuer will ich es nicht bezeichnen, aber tatsaechlich fehlt der jahresurlaub immer noch. weg, raus, ein paar wochen abschalten ohne plan. es wird zeit. noch 8 monate. „und wieder mal verfliegt die zeit“ weiterlesen

„…denn sie wissen nicht, was sie tun!“

jeder kennt die sternsinger. und dass sie zuweilen als maraudierende fassadenbeschmutzer tituliert werden, das tut diesen kindern sicherlich unrecht. denn sie wissen nicht, was sie tun. fuer die organisation dahinter waere diese bezeichnung sogar noch nett. denn wer tatsaechlich glaubt und geld spendet, dass damit notleidenden menschen geholfen wuerde, der irrt genauso wie bei glauben, dass die katholische kirche die katholischen kindergaerten unterhalten wuerde – die werden naemlich von steuergeldern bezahlt (ja, genau wie die anderen auch) und dennoch darf die kirche ueber sie bestimmen. das aber nur am rande. wer mal lesen moechte, was mit den spenden aus der „dreikoenigsaktion“ geschieht, der darf sich gerne mal den untenstehenden artikel samt rechenschaftsbericht der kirche selbst durchlesen. nur eine bitte: setzt euch vorher hin.

zum artikel „humanistischer pressedienst“ samt rechenschaftsbericht.

die menschheit wird nicht klueger

auch nach dem jahreswechsel das gleiche bild. politiker offenbaren zum x-ten mal in den letzten jahren, dass es ihren spitzenkraeften nicht um politik, sondern um die eigene gier geht und die menschen in naeherer umgebung offenbaren zum x-ten mal, dass die menschheit selbst nicht halb so weit ist, wie sie gern waere. speziell das sogenannte buergertum – sind da parallelen zur ersten aussage? – bildet zu grossen teilen das epizentrum dieses paradigmas.

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jahreswechsel

am 29.12. setzte die grosse sause ein. der ganze hof war in freudiger vorbereitung und wir beschlossen, den vormittag mit ginger zu verbringen. nach kurzem besuch in ottinge bei der molkerei ging es snode hill hinauf und dann richtung westen. kelly begleitete uns noch die ersten paar hundert meter und beschloss dann umzukehren. die kleine patches aber hatte sich mittlerweile hinter ginger angestellt und kam einfach mit. zwei stunden bei herrlichem wetter und bei rueckkehr hielt ich mein versprechen und holte franziska ab – ein dienst, den mir das dorf hoch anrechnete.

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27/28 -12-13

ribeye im cock
ribeye im cock

am 27.12. folgte fuer uns der tag der m25. diese autobahn fuehrt im orbit einmal um london herum und wir mussten das ebenso. denn unser glueck war, dass wir es tatsaechlich geschafft hatten, alle im sueden ansaessigen freunde in den terminkalender zu bekommen, dafuer nahmen wir die fahrten gerne in kauf. immerhin konnten wir so in st.albans das nunmehr fertig gestellte haus von gill & paul bestaunen. ein wirklich schoenes kleinod, das die beiden da am rande des stadtkerns mit blick ins gruene geschaffen haben. ganz viel englische tradition im reihenhaus gepaart mit moderner technik und das ganze in gemuetlich. ein wunderschoenes heim fuer ethel. „27/28 -12-13“ weiterlesen

christmas eve – christmas day – boxing day

fuer uns war ente vorbereitet gewesen am abend zuvor. daraus war ja leider nichts geworden. die reste des mahls sollten wir dann am christmas eve erhalten, zuvor allerdings durfte natascha sich mit henry anfreunden. nachdem im „sad summer“ erst (die halbjaehrige collie-huendin) tessa gestorben war, hatte sue auch noch eines ihrer pferde verloren. ihr „ersatz“ hiess henry und durfte von natascha nachmittags ausgeritten werden. am abend stand noch ein kleiner besuch bei landlord george und dessen schwester fran(ziska) auf dem programm. beide sind im herbst ihres lebens und hoeren nicht mehr besonders, reden dafuer aber umso mehr. george nutzte die gelegenheit und liess sue ein paar schecks unterschreiben – weihnachten hin oder her, immerhin sieht man sich zu selten. in der von den beiden (und ihren dienern) bewohnten 16-zimmer-villa vor den toren dentons zog es ein wenig, dafuer wurde einem warm beim anblick des 4,50m hohen christmas tree; selbstredend auch aus den schlaegen andrews. nebenbei: andrew schlug in diesem winter ca. 5.000 baeume und verkaufte sie zu einem durchschnittspreis von 40,-bp/stueck. bei unserer ankunft hatte er ein „kleines bargeldproblem“ und fragte uns, ob wir eine gute geldwaescherei kennen wuerden – in grossbritannien wird jede bareinzahlung ueber 1000,-bp mit einer gebuehr belegt, so dass man damit nur die bank reich machte…

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