trainer

es gibt trainer, die nehmen sich wichtig. so zum beispiel der herr tuchel aus mainz. was der letzthin zu protokoll gibt ist an selbstueberschaetzung selbst von einem christoph daum kaum mehr zu toppen. offenbar hat er sein denkmal bereits im kopf und ich muss zugeben, dass is solche art egomanie, die nach aussen als entruestung vorgetragen wird, selten zuvor in der oeffentlichkeit gehoert hatte – wir reden hier ja ueber fussballtrainer und nicht ueber 25jaehrige kokainsuechtige starlets, die gerade mit werbeauftraegen und millionengagen ueberhaeuft werden, waehrend sich ihr hundefrisoer das leben nimmt. nein wirklich, herr tuchel. diese pressekonferenz war der letzte beweis fuer einen anzunehmenden charaktermakel.

gegenbeispiel gefaellig? stanislawski zeigt, wie selbstbewusstsein wirklich geht.

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5 schoene tage

waren das jetzt mit sue & andrew. die beiden kamen letzten donnerstag nachmittags mit ihrem audi hier in wiesloch an. wie versprochen gaben wir den touristguide und boten alles auf, was man noch entspannt in 4 tagen zeigen kann. heidelberg von allen seiten, speyer und die suedliche kurpfalz, dazu ein paar „andere“ orte, die einfach nur fuer schoene spaziergaenge im (immer noch vorhandenen) gut waren. dazu gabs jeden abend local food, sei es im freihof, im gaiberger wirtshaus oder aus unserer eigenen kueche. wir gaben wirklich unser bestes. highlight und unique war fuer die beiden sicherlich der zuckerladen in der ploeck. dort musste ich dem chef als versprechen hinterlassen, dass wir ihm von unserm naechsten besuch in tappington hall wuerstchen und cider mitbringen. we will do so.
heute frueh gabs ein duschwettrennen, ein frisches paeckchen kilimanjaro-kaffee und gleich im anschluss einen kleinen spaziergang – zur verabschiedung der beiden. schade, aber wir werden uns wiedersehen…im juni.

ein prophet gilt im eigenen land…

…nichts.

manchmal komme ich mir schon recht daemlich vor, wenn ich jahre, monate, wochen und tage vor der publikums-neu-formatierung noch mit skeptischen blicken und verstaendnisloser ratlosigkeit betrachtet werde. denn es gilt, was immer galt: das sprichwort vom propheten. heuer stimmte sogar ein konservatives blatt aus dem sueden mit ein: fleisch muss teurer werden!

pferdewahn

wann verstehn das die menschen? rinderwahn und schweinepest, dioxin und maul-und-klauen-seuche, schweinegrippe und antibiotikaresistenzen. alles, aber auch wirklich alles, haengt originaer mit dem ins absurde gesteigerten sucht der menschen zusammen, unbedingt und jeden tag fleisch, wurst oder deren (neben-)erzeugnisse verkonsumieren zu muessen. die gleichung ist leicht: in den letzten 20 ist der fleischkonsum (nur in der brd) um 50% gestiegen. das recht auf essen setzen die menschen heute gleich mit dem recht auf fleisch auf dem teller. „pferdewahn“ weiterlesen

back to life

moin zusammen.

ab sofort habt ihr mich wieder an dieser stelle. melde mich ab heute nachmittag – hab zu viel gelagert, um alles auf einmal durch die tuer wuchten zu koennen.

heute frueh is erst nochmal kaffee- und korrespondenz-tag, danach wird mint nadia installiert und dann fang ich mal an den kopf hier zu sortieren.

wir sehn uns.