selten so daneben – em 2012 vorbei

jogi lag wohl noch nie derart daneben mit seiner startaufstellung. mit drei defensiven? das liess mir zwar schon vor anpfiff die nackenhaare zu berge stehen, aber ich vertraute auf jogis ratschluss. das problem dahinter war, dass unser fluegelspiel damit automatisch erliegen musste, die jungs standen sich in der zentrale auf den fuessen, weil v.a. kroos stetig zur mitte zog und damit aussen vor blieb. boateng hatte so auch einige muehe als alleiniger linienrenner. dass podolski spielte war teilweise ueberraschend. ich hatte mir auch eine steigerung erhofft und wurde enttaeuscht – der andere fluegel lahmte also auch. das wars dann wohl. statt den italienern unser spiel aufzuzwingen hatte sich jogi in die hosen gemacht um einem alten mann in der italienischen zentrale die freiraeume zu nehmen. dass er zudem schweinsteiger nach (wiederum) unterdurchschnittlicher leistung nicht auswechselte war die kroenung. ein fluegel blieb somit ganzspielig tot. 3 chancen, 2 tore – italien gewinnt. gespielt haben die nicht wirklich und waren sicherlich auch im turnierverlauf gesehen die halbe nummer schlechter. aber gestern haben wir uns selbst das bein gestellt. was sich jogi dabei dachte? keine ahnung. sicher aber ist eines: wenn 2014 kein titel kommt, dann sind wir ein zweites portugal – es wird die ungekroente generation bleiben. denn die chance der statistik, die haben die buben schon verspielt…

heutzutage

sitzt man im schwarzwald und verdingt sich die zeit mit theoretischer arbeit. damit komm ich gut voran, den anfangsdreh hab ich gefunden. wollen wir hoffen, dass das so bleibt. genauso hoffe ich darauf, dass meine prognosen sich weiterhin bewahrheiten. deutschland schlug griechenland klar und ueberlegen, auch frankreich hatte spanien nichts entgegenzusetzen. die portugiesen kegelten hoffnungslose tschechen raus und die italiener schlugen england. „heutzutage“ weiterlesen

em 2012 – prognosen bis zum sieg

gestern abend hats gezeigt: tschechien und griechenland sind aus der blindengruppe als die einaeugigen hervorgegangen, aber das wars dann auch. die tschechen haben zwar 30 minuten gekaempft, aber in halbzeit 2 hats nicht mal dafuer mehr gereicht gegen portugal. das fuehrte dazu, dass die portugiesen sehr stark wirkten, doch muss man relativieren, da die tschechen 70% des platzes in halbzeit 2 kampflos preisgaben. „em 2012 – prognosen bis zum sieg“ weiterlesen

em 2012 – die letzten gruppenspiele

ok, das sah knapper aus, als es war. aber am ende war es dann doch ueberlegen und unangefochten. im gegensatz hierzu teilten die hollaender das schicksal, das unsere mannschaft 2004 erleben durfte. bei der vorhergehenden wm 2002 noch ins finale gerumpelt und dort zu recht verloren. in wahrheit hatte diese elf keinen anspruch auf den vize-titel gehabt. genauso die hollaender 2010, die mit treterfussball ins finale kamen und dort zu recht gegen spanien verloren hatten. und 2012? aus in der vorrunde, mehr als enttaeuschend, am boden und einfach nur schlecht. 2004 fuehrte bei uns zum bruch, zum wechsel, zur laengst ueberfaelligen steinumwaelzung und philosophiefrage. bleibt unsern nachbarn zu wuenschen, dass sie das auch hinkriegen. oder, vielleicht besser nicht, wenn ich auf zukuenftige turniere blicke…

talentfrei

was spielte sich denn gestern abend ab? die beiden schlechteren mannschaften der gruppe a setzten sich ins viertelfinale ab und liessen die beiden besseren mannschaften zurueck. ok, dass die polen zu incht viel in der lage sind, haben sie hinlaenglich bewiesen. genau wie die ukraine wuerden die polen bei keiner endrunde mitspielen ohne den gastgeberbonus. dass sich gestern zahnlose russen an talentlosen griechen versuchten, ohne die geringste durchschlagskraft zu zeigen, bezeugt nur, dass das niveau in gruppe a extrem tef war. griechenland hat nicht viel gemein mit den handwerksmeistern von 2004. griechenland hatte schlichtweg dummes glueck und russland war zu doof. dass sich die tschechen ueber die linie rumpeln war dann eher dem augenhoehenduell um die tragbare banane mit polen geschuldet. aber ein steht fest: daenemark wird heute abend bezwungen werden und griechenland duerfte nicht die geringste chance haben im viertelfinale gegen deutschland. das sind definitiv klassenunterschiede…

vs, die wissenschaft und geschmaecker

heute gabs pasta. mal wieder. auf grund begrenzter moeglichkeiten mit 1,5 herdplatten und vier hungernden maegen war heute auf die schnelle nicht viel drin in meinem wissenschaftlichen gulag. geschmeckt hats dennoch. ganz im gegensatz zum erscheinungsbild der seite, die manch einem zu boesartig erschienen sein mag. aber was soll ich tun? so schaut unsere ginger nun mal aus, wenn sie gerade nach fliegen schnappt. macht aber nix, ich habs etwas geaendert und liefer euch auch gleich noch den link zu unseren jeweiligen bildern des tages, damit die beschwerden der unvernuenftigen facebook-juenger aufhoeren, die sich nicht bei g+ anmelden moechten. ich gebe zu, google mag eine krake sein, doch im gegensatz zu facebook darf ich wenigstens bestimmen, wann ich wem und welche daten, fotos und sonstige dateien ueberlasse. und das beste ist: was geloescht wird, das bleibt geloescht und wird nicht noch behalten. ach, egal. hier der link:

kent 2012 – die bilder einer woche.
wer interesse hat, der darf auch gerne nachfragen nach dem schier unendlichen rest teilweise phantastischer bilder.

em 2012 – die ersten spiele

waehrend gestern abend ein willenskampf mit etwas glueck zum sieg der deutschen ueber portugal fuehrte und die hollaender gegen talentfreie daenen drei punkte verzockten, sehe ich mir im moment das spiel der spanier gegen die italiener an. und ich bin erleichtert. nicht, weil italien gerade in fuehrung gegangen ist, sondern weil ich irgendwie recht behalten hatte. spanien stirbt in schoenheit, spielt so, wie man sie bis 2008 kannte. schoen bis zum strafraum, wirklich ansehnlich und 6 offensive mittelfeldspieler zaubern sich gegenseitig die raeume zu. fabregas glich soeben aus, das widerlegt mich nicht. denn das spiel hat wirklich keine klasse. die italiener sind ein schatten frueherer tage, strahlen nur gefahr durch konter aus. die werden durch langsame und satte spanier gestattet, der biss im zweikampf fehlt nicht wirklich, doch wirkt das alles halbschrittig abgefuettert. italien setzte ich im tippspiel ohnehin auf platz4 in der gruppe und in spanien sehe ich in diesem turnier keine gefahr. auf dass mich der fussballgott nicht widerlegen moechte…

jubilee weekend – bank holiday

sonntag, montag & dienstag waren fuer englaender ebenfalls frei: bank holiday wegen des erwaehnten kronjubilaeums von lisbeth. zwar wurden wir informiert, doch waren wir wirklich gespannt wie die flitzebogen, was uns wohl im 150-seelen-doerfchen wootton erwarten koennte. ein village picnic war angesetzt, aus witterungsgruenden in der noch sehr jungen village hall, doch dazu spaeter mehr. „jubilee weekend – bank holiday“ weiterlesen

eine andere welt

was waren das fuer tage. zwar gingen die temperaturen etwas nach unten (auf maximal 20 grad), doch kam mir auch das entgegen. denn das erlebnispensum stieg exponentiell, obgleich wir selbst am freitag vieles daran setzten, unsere entschleunigungsstrategie fortzusetzen. das funktioniert auch bis jetzt, aber auf wundersame weise werden wir mit phantastischen und einmaligen erlebnissen ueberhaeuft. „eine andere welt“ weiterlesen

von der freundlichkeit

seien es hausfrauen, bauarbeiter, baggerfahrer oder golfspieler: in puncto gelassenheit, freundlichkeit und dem schlichten miteinander kann sich jeder deutsche etwas von den briten abschneiden. allein zu den o.a. beispielen kann ich aus 24h erfahrungen berichten, die einen zentraleuropaeer neidisch auf die lebensart werden lassen. hausfrauen am steuer ihres pkw, die jeden fussgaenger, der gerade laengsseits in gleicher richtung die fahrbahn blockiert, nur freundlich anlaecheln und winken – keine spur von hektik oder gar hupen und noetigenden beleidgungen. und das sind keine einzelfaelle: jeder wird zu jeder zeit so behandelt. „von der freundlichkeit“ weiterlesen