wird es zeit fuer 2012?

nunja, es gab jahre, deren ende ich mir sehnlicher herbeigewuenscht hatte. 2011 war nun persoenlich nicht gerade ein seuchenjahr, sogar eher eines der besseren; trotz schwarzwald. 2011 brachte fukushima und damit die (hoffentlich diesmal endgueltige) energiewende, 2011 schoss guttenberg und mappus ab, 2011 behaupteten die usa endlich ihren osama erledigt zu haben. weltpolitisch groesseren einfluss duerfte dennoch mappus‘ abschied haben, denn obgleich osama tot sein mag denken die usa nicht im traum daran, irgendeinen ihrer kriege zu beenden oder neue nicht anzufangen. da wird der sieg der demokratie in baden-wuerttemberg nach 60 jahren groesseren tatsaechlichen einfluss nehmen koennen. die demokratie besiegt 2011 uebgrigens auch die fdp. abgesehen vom demokratischen grundgedanken finde ich das nicht schlimm, aber das tempo ist bemerkenswert. nur weiter so, philipp.

nebenbei gefunden habe ich einen recht interessanten blog. ich stimme mit dem guten mann zwar nicht immer vollkommen ueberein, doch empfinde ich seine argumentationen mehr als nachvollziehbar. unter „klopfzeichen aus der wirklichkeit“ findet ihr, was ich meine.

gaumenfreuden – abschiedsschmerz

stellten sich wieder einmal ein bei uns beiden. nachdem unser hochzeitstag krankheitsbedingt zu hause abgehalten wurde, konnten wir vorgestern abend unsere eigene kleine feier abhalten. zunaechst mussten wir aber nachmittags unsere freunde nach australien verabschieden: pati & julia sind ab sofort nicht mehr bei uns – mal sehen, ob und wenn dann wann die beiden zurueckkommen. aber keine sorge, wir sehen uns. hier oder dort ist uns egal. und so lange behalten wir euch im auge.

unser essen gab es (natuerlich und mal wieder) im freihof. fange ich jetzt an? nein, nicht komplett. aber die jakobsmuscheln mit rote-beete-carpaccio waren ein gedicht, das kalb im hauptgang schlichtweg phaenomenal. danke, jungs.

weihnachten im zeitalter der….?

…der marktwirtschaft. wie das goldene lamm und genauso geduldet wie die kirchen dieser welt. dank an cicero fuer diesen treffenden artikel, der zu gerade zu weihnachten mehr bedeutung gewinnen sollte, als die ansprache eines unmorals.

ich wuensche euch allen ein gesundes neues jahr – und zum kirchlichen fest, das heute begangen wird wuensche ich uns einen horizont und reflexion. das hilft immer.

christian

entschuldigt? ok. fuer alles? wohl kaum, das wissen wir ja noch nicht einmal. erledigt? auf keinen fall – nur du.

schuld. die barbarei europas.

ausgestiegen, ausgesprochen, verfilmt. endlich einmal zusammenhang in 15 minuten, auch fuer den letzten verstaendlich. wir hoeren den knall noch nicht und verschliessen die augen vor dem nahenden abgrund.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=rQ7cXnsCh0E[/youtube]

herr bundespraesident

ist ein solches spiel mit dem art vereinbar? ist das tragbar? heute mittag musste ich lesen, dass die oeffentlichkeit bitte aufhoeren solle, den ueberaus beliebten herrn wulff zu beschaedigen. und da fragte ich mich, wie man denn bitte auf solch eine entrueckte aussage kommen kann? das amt des bundespraesidenten ist in der tat beliebt. doch hat dies wenig mit herrn wulff zu tun. selten bis nie wurde dieses amt von mehr blaesse erfuellt; dagegen wirkte selbst papa johannes wie ein aufgewuehltes kapuzineraeffchen. und haette die bundesversammlung nicht den jeweiligen parteien sondern ihrem gewissen oder gar dem volk zugehoert, so waere heute wohl joachim gauck der bundespraesident. „herr bundespraesident“ weiterlesen

platz 10

noch laeuft die hinrunde. mainz liegt in gladbach erwartungsgemaess hinten und das bedeutet, dass wir auf platz 10 ueberwintern. die hinrunde war in ordnung, wir haben deutlichen anschluss an die obere tabellenhaelfte und haben zuweilen auch richtig fussball gespielt. dass das noch nicht konstant so war, kann ich keinem verdenken. neuer trainer, neuer sportdirektor, neues system, neuer spass, kein praesident und zuweilen 8 langzeitverletzte stammspieler sind die randerscheinungen dieser hinrunde. im gegensatz zu frueher, als in koeln alles wichtig war, nur nicht die art und weise des gespielten fussballs. „platz 10“ weiterlesen