blackberry adieu – welcome android

ungern und mit schmerz gab ich mein blackberry ab. erst recht, nachdem das os6 sauber und stabil lief. allerdings muss ich zugeben, dass mir android den umstieg recht leicht machte. android schafft, was ich nicht zu bekommen befuerchtete: gleichwertigen ersatz. es ging um tariffragen – kein geeigneter tarif mehr fuer den blackberry-apn.

zum zweiten ging es um die abwehr des iphone. apples vormachtsstellung muss aufhoeren. ich weiss, dass google im hintergrund seit jahren aehnliches vollbringt, doch steht google als opensource-projekt fuer mich im ansatz mit einem derartig medialen heiligenschein im licht wie apple. die gleichen, die vor 10 jahren noch die marktstellung microsofts anprangerten sind heute die monopolisten und mein definitiver volksfeind nummer 1. weder moechte ich mir von steve jobs vorschreiben lassen, was neu und gut ist, noch was ich kaufen sollte. der apfel war vor 15 jahren ein zeichen unter grafikern, man kam aus dem kreativen bereich und tat gut daran, ein stabiles betriebssystem zu nutzen. heute traegt den apfel nicht nur jeder depp, sondern gleichwohl jeder, der qua lebenseinstellung am puls der zeit bleiben moechte. um sinn oder zweck, gebrauch oder verstehen geht es dabei nicht mehr. iphone-traeger erscheinen mir wie schafe – schlachtreif zur vierten version ihres altars…

wie die chinesische wasserfolter in guter verpackung funktioniert zeigt apple an diesem beispiel sehr deutlich: die schafe rennen hinterher, bloeken unisono das lied besten handy und erkennen nicht im ansatz den gesamtkontext. danke, apple. george orwell dachte, dass der staat das problem sein wuerde – unternehmen wir apple sind es tatsaechlich.