inception

meine guete – ich hatte mich wirklich gefreut. die vorschau versprach ein „etwas anderes“ konzept (trotz hollywood) und es gab personen, die behaupteten, es lohne sich. ich mach es kurz: gefehlt, verfehlt, zeitverschwendung.

im kino war die temperatur angenehm und das popcorn gut – so viel zum positiven. der film selbst war eine ueberzeichnete hollywood-mischung aus „alice im wunderland“, „2012“, „matrix“, „mission impossible“ und „james bond“. abgesehen von unzaehligen logischen bruechen im film ist es nicht sonderlich schwer, dem plot an sich zu folgen – der ist linear. was ihn in unangenehmer form absehbar macht. so war nach dem anfang bereits klar, dass man sich nicht chronologisch bewegen , der kreisel nochmals eine rolle spielen und gleich ein harter schnitt folgen wird. nach 30 minuten war klar, dass der kreisel am ende ein realitaetssymbol darstellen wird.

fuer reichlich verwirrung und ermuedende szenen im kinosessel sorgten dann lediglich die nie enden wollenden actionszenen, die ebenfalls eine mischung aus franzoesischem krimi und endzeitfilm der marke wolfgang petersen waren. insgesamt also alles nichts neues und noch dazu vollkommen ueberladen – wahrscheinlich der untaugliche versuch, vom mangelhaften drehbuch abzulenken und den zuschauer davon abzuhalten, den dialog-vergleich zu „matrix“ zu ziehen; gluecklicherweise weiss der durchschnittskinobesucher nichts mehr von dieser trilogie, da er zum damaligen zeitpunkt noch die kindergaertnerin an der playstation portable alt aussehen liess…

bringt mich zum fazit: hollywood erschafft nichts mehr, und erst recht nichts neues mehr. dazu sind die drehbuecher immer weichgespuelter und linearer – alles, was einen 12jaehrigen intellektuell ueberfordert wird hierzulande nicht in die kinos kommen…