duisburg, techno, eva hermann

nein, ich moechte hier nicht mein bedauern ausdruecken zu den geschehnissen von duisburg. und nein, ich moechte damit nicht sagen, dass das keine tragoedie war. ich moechte eigentlich nur zwei fragen stellen: welche der sich heute trauernd zeigenden personen hat denn vor dieser tragoedie die besucher solcher veranstaltungen tatsaechlich ernst genommen? hat eva hermann denn nicht recht mit ihren punktgenauen feststellungen zu subkulturen und drogenexzessen?

sollten denn nicht einfach die obduktions- bzw. blutergebnisse aller opfer einmal veroeffentlicht werden, um der sogenannten oeffentlichkeit vor augen zu fuehren, dass ein grossteil der besucher solcher veranstaltungen ueberhaupt erst dank drogenkonsums in der lage sind, diese veranstaltungen durchzustehen? weshalb darf keiner mehr laut sagen, dass genau heute oeffentlich trauer und beileid bekundenden personen des oeffentlichen lebens bis vor 5 tagen vermieden haetten, mit einer solchen person (wie auf der loveparade anwesend) ueberhaupt in einem satz genannt zu werden? warum gibt denn keiner zu, dass man beim erblicken eines solchen techno-anhaengers in seinem typischen outfit entweder die strassenseite wechseln oder den drogentest herausholen will?