daten[-preis/-ab]gabe

wahnsinn, oder? wo sind wir nicht ueberall verzeichnet? banken, aemter, behoerden, fuehrerscheine, telefone…unsere daten schwirren ueberall rum. und obwohl ich jetzt nicht gerade ins raster eines zeitgenoessischen paranoikers falle, moechte ich auch heute mal wieder (so kurz vorm nachtdienst) ermahnen, eure daten nicht einfach so zu verschleudern.

ein grosses problem sind hierbei die sogenannten „social networking“ seiten und alles, was die leute dazu bringt, persoenliches unter dem vorwand einer engeren bindung preiszugeben. aber mal ehrlich (und dabei nehme ich mich nicht aus): weiter weg als uebers netz gehts nicht mehr. nicht naeher, sondern weiter weg ist das thema der stunde. klar, sitzt jemand am andern ende der welt muss er nicht mehr jedem eine email schreiben oder eine homepage entwerfen, um seine neuigkeiten an den mann zu bringen. aber sitzt man hier in obererlenbach und chattet tatsaechlich mit dem naechsten, obwohl die telefonflatrates ein gespraech geradezu foerdern? der gedanke, sich persoenlich zu treffen, wie es frueher ueblich war kommt den leuten gar nicht mehr. und ist das nicht genau das, was in wahrheit angestrebt wird? engeres und persoenliches?

ich sage euch: ihr alle liegt falsch. wahrscheinlich. und wahrscheinlich wird man mich in naher zukunft luegen strafen und der allseits geliebte gott wird mir blitze uebers haupt jagen. aber: ihr kommt euch nicht naeher – ihr werdet unpersoenlicher, unverbindlicher. weiter weg geht nicht mehr! geht auf euch zu – und lasst die daten bei euch, die ihr achso mutwillig der weltoeffentlichkeit und jedem techniker der einzelnen unternehmen einfach so preisgebt. oder wisst ihr noch ganz genau, welche datenschutzklausel ihr im kleingedruckten ueberflogen habt?

unten angefuehrt eine statistik, in welcher geschwindigkeit diese seiten wachsen, somit auch deren datenvolumen…unglaublich, welche macht einem ein solcher datenbestand verleihen kann, oder? ein schuft, wer boeses dabei denkt…