fortsetzung oder re2

der lebensratgeber mit weisheiten aus dem urlaub wird hiermit fortgesetzt.

thema wetter(-wechsel): seit kurzem kann ich hierzu einen voellig neuen aspekt meinem erfahrungsschatz entnehmen. waren mir ploetzliche wetterwechsel aus der schottland-zeit bisher nicht fremd, so kann ich nun auch noch die extremere variante mein eigen nennen. man stelle sich folgende szenerie vor: man plane einen spaziergang von etwa 30 minuten laenge und ist sich – laut wolkenbild – darueber klar, dass sich innerhalb der naechsten stunde eventuell regen einstellen koennte, obgleich zur zeit noch herrlicher sonnenschein am fimament erstrahlt. man geht also los und stellt nach 5 minuten fest, dass die 30 minuten wahrscheinlich gerade noch ausreichen werden, um trockenen fusses nach hause zu kommen, da starker wind aufzukommen scheint. nach weiteren 5 minuten ist der himmel schwarz und der horizont verwandelt sich in die kulisse des schicksalsberges aus dem „herrn der ringe“; der beschluss, sofort zum auto zurueckzukehren wird gefasst…..und….nach weiteren 42 sekunden in schnelles laufen umgesetzt, da sich etwa 280 liter regen auf einen quadratzentimeter erde ergiessen.

nach 60 sekunden laufen zum auto ist nicht nur die kleidung nass – nein, selbst die schuhe benoetigen einen vierwoechigen trockenkurauenthalt; das auto, welches etwa 3,5 sekunden mit geoeffneten tueren dastand hat noch 24 stunden danach wasserpfuetzen zu beklagen.

im weiteren bin ich kein freund von statistiken, erst recht nicht nach dem letzten urlaub. die statistische wahrscheinlichkeit fuer nachfolgendes pech zu errechnen, ist mir zu doof – aber glaubt mir, es ist geschehen!
jeder kennt die szene im lokal zu sitzen, nett zu essen und das einzig stoerende sind die laermenden kinder am anderen ende des restaurants. auf der terrasse ging das noch, doch nachdem auch hier der regen einsetzte, mussten wir leider den uns zugewiesenen tisch nebenan uebernehmen. nebenan bedeutet hier: neben gelsenkirchener taubenzuechtern und ihren missratenen blagen! der allseits beliebte ruhrpott-charme machte sich breit und konne nur noch durch die anwesenheit noch mehr pottler getoppt werden – und so kam es dann auch. freunde von kai-uwe liefen zufaellig am lokal vorbei, entdeckten ihren kohle-kumpel und fuehrten die unterhaltung etwa 10 minuten im stehen quer durchs lokal, stets umringt von den umherschwirrenden baelgern, die ihre schnitzeljagd veranstalteten. wahnsinn!

damit nicht genug. am naechsten tag ein anderes lokal. es gibt nur noch einen freien tisch. und ratet mal, wer nebenan sitzt zur gleichen zeit? genau, kai-uwe, seine friseuse und die drecksbaelger. gleicher einsatz, gleiches spiel. die goeren verderben nicht das essen, nur die laune. danke, herr ruhrpott! ich hab euch echt gerne. aber fahrt doch bitte wieder an die adria und esst dort bei 42 grad eure schweinshaxe, ok?

so, genug der weisheiten! wuensch euch noch nen schoenen sonntach – und nehmt das leben, wie es kommt. oder wie sagt man so schoen in koeln? „et kuett wie et kuett – et haett noch immer joot jejange…“

in diesem sinne,…