von der unbeirrbarkeit

es gibt tage, da geht nix. jeder kennt sowas. auch gibt es derer manchmal mehrere in folge. auch das kennt manch einer. tage, die einen zum wunsch verleiten, man koenne sie durchschlafen. das sind genau die tage, die einen selbst vollkommen brauchen. nicht aufbrauchen. ja, sie kosten kraft, aber diese tage stellen den charakter auf die probe, die standfestigkeit, die ziele und die unbeirrbarkeit. „von der unbeirrbarkeit“ weiterlesen

fruehling

ich gebe zu: ich verbringe zu viel zeit damit, mich am fruehling zu freuen. die temperaturen sind perfekt, die sonne scheint und ich tanke auf, so gut es geht. dass man mich nun wieder mit regen eindeckt, steht auf einem anderen blatt. man kann wohl nicht alles haben und irgendwo muss immer november sein.

verdirbt mir das die laune? ja, und nein. natuerlich ja und natuerlich nein. ein schlafdefizit gepaart mit den widrigkeiten des lebens ergibt nicht die beste grundstimmung und vor allem nicht den klarsten kopf. entschuldigung an all jene, die das zu spueren bekommen. natuerlich aber auch nein. denn ich waere schon lange nicht mehr ich selbst, wuerde ich nicht weitergehen auf meinem weg und morgens in den spiegel schauen duerfen. fehler geschehen, der spiegel bleibt. er hat mich vorhin angelaechelt…

die marionette oder wenn ohmacht befaellt

jeder von uns kennt das gefuehl der ohnmacht. es gab bestimmt zwangslaeufig in jedem leben schon situationen, die einen der ohnmacht nahe brachten. dazustehen, ohne chance des einwirkens, ohne grund „bedient“ zu werden, ist wahrscheinlich eines der grausamsten gefuehle, die man sich vorstellen kann. fuer all jene, die das gefuehl kennen, verfasste ich vor einigen die nachfolgenden zeilen mit dem titel „die marionette“. „die marionette oder wenn ohmacht befaellt“ weiterlesen

20 grad, derbyzeit und nasenmanntag

ein tag zum aufstehen. recht frueh sogar, gezwungenermassen. denn heute ist nasenmanntag! nach drei monaten ohne ihn kommt heute mein nasenmann zu besuch. gemeint ist der hund, den ich zuletzt gross gezogen hab, den ich 4,5 jahre erzogen und mitgehalten, gefuettert und zum tierarzt gebracht hatte. seit 0630h bin ich zum ersten mal sein dogsitter, da ihn meine ex-freundin bei mir abgegeben hat.

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