gb – teil 3

Mittwoch war tatsächlich ausruhen angesagt. Nichts geschah und nichts konnte geschehn. Hunde und wir genossen einen durchweg faulen Tag in der Hütte und am Strand. Da heute Freitag und damit unser letzter Tag hier in Campbeltown ist, erlaube ich mir heute auch ein abschließendes Urteil, aber dazu später mehr. „gb – teil 3“ weiterlesen

gb 2017 – teil 2

Was war am Montag? Ich kann Euch beim besten Willen nicht mehr sagen, was eigentlich am Montag war. Ist das ein grundsätzlich gutes Zeichen? Schon irgendwie, oder? Ereignisarm und menschenleer. Das ist gut. Im Zweifelsfall saß ich auf der Couch, las ein Buch und betrachtete das Meer. Wir entdeckten irgendwann diese Woche am Strand den Kadaver eines 5m langen Hais. Sagen wir einfach, dass das am Montag war, dann ist der Tag nicht so leer, ok? „gb 2017 – teil 2“ weiterlesen

gb 2017 – teil 1

20 Grad und Sonnenschein. Das war die Wettervorhersage fuer unseren ersten Reisetag. Und in der Tat haben wir fast durchgehend perfektes Reisewetter. Die Fahrt bis Dünkirchen vergeht wie im Flug und wir brauchen inklusive dreier Pausen gerade mal 6 Stunden. „gb 2017 – teil 1“ weiterlesen

juli 2016

ich halte an. es ist zeit. mein koerper sendet eindeutige signale und ich schalte 3 gaenge runter. mein letzter einrag hier stammt aus dem urlaub, demr gefuehlte jahre her zu sein scheint. zeit fuehlt sich unwirklich an. sie rast. ich rase mit. eine fussball-europameisterschaft ohne wirklich beteiligung. ein arbeitstechnischer abschied aus mannheim, terror in nizza, angeblicher putsch in der türkei. alles scheint unwirklich. „juli 2016“ weiterlesen

bretagne 2016 – teil 3

ich habe meinen zweiten sonnenbrand. Ja wirklich. heute ist donnerstag und hier ist feiertag. ich interessiere mich nicht fuer feiertage, insofern auch wenig fuer franzoesische. ich habe gerade gegessen – wieder einmal. essen und genuss gehoert hier zu unseren hauptbeschaeftigungen, so zumindest fuehlt es sich an. aber der reihe nach, was geschah alles in den letzten tagen? „bretagne 2016 – teil 3“ weiterlesen

april 2016

seit eine monat bin ich 39. 39. hmm. das hoerte sich frueher wirklich alt an, heute fuehl ich mich noch immer wie mit 30. zumindest ist das der subjektive eindruck beim blick in den spiegel. also ein wenig selbstbetrug am start, hm? naja, ich werds verkraften. im grunde gehts mir auch wie frueher. nicht ganz so trainiert, aber der kopf is wach und bleibt am puls. die muedigkeit ist nur die temporaere, das durchschnaufen, das fehlt. es fehlt wirklich. kein wirklicher erholungsurlaub in 19 monaten und selbst der letzte lange uk aufenthalt war ein halber arbeitsausflug zum firmenstart.  „april 2016“ weiterlesen

durchschnaufen

ein tag vor der landtagswahl. ein fruehlingstag und einer der ersten dazu. ein morgendlicher spaziergang mit den hunden im wald weckt erkaltete sehnsuechte. ich hoere voegel zwitschern, rieche die erde und spuere die ersten leicht warmen sonnenstrahlen dieses jahres. erholung, doch nicht genug. ich sehne mich nach urlaub, nach abseits, aussen vor, nach weg und raus. der akku braucht energie, schlaf, ortswechsel. das jahr 2016 bringt vieles, viel veraenderung und viel abwechslung. hoffentlich ein gutes jahr, die zeichen stehen so. gesundheit ist wichtig und mir fehlen sport und ausgleich. all das wird in diesem fruehling wiederkommen. „durchschnaufen“ weiterlesen

vaterland

Was ist das nur, ein Vaterland –
in welchen Grenzen wohnt es,
in denen wie vor hundert Jahr´n?
Wen hasst es, wen verschont es?

Und was verbindet uns mit ihm,
sein Reichtum, seine Siege?
Wie schnell hat man ihm doch verziehn
die Toten und die Kriege.

Was lässt mich stolz sein auf ein Land,
nur weil es nicht so arm ist
wie andre, wo´s vielleicht dafür
dem Volk im Herzen warm ist?

Und hätte nicht ein Mutterland
– ich weiß das gibt es nicht –
für alle die ihm anvertraut
ein lieberes Gesicht?

Was ist das nur, ein Vaterland?

Was ist das nur, ein Vaterland,
ist es dein Fleisch und Blut?
Macht es dir, wenn du rebellierst
zum freien Denken Mut?

Ist es ein Vater, der dich stets
auch über Klippen führt
oder ein sturer alter Mann,
der dir den Hals zuschnürt?

Willst du an dieses Vaters Hand
wirklich in schweren Zeiten
voll Zuversicht zu diesem Band
durch Höhn und Tiefen schreiten?

Liebt dich denn dieser Vater auch?
Wie wirst du ihn beerben?
Lässt er dich ohne Eifersucht
wirklich erwachsen werden?

Vom Untertan zum Bürger werden?

Genügt es denn nur Kind zu sein,
dass man sich erst beschwert,
wenn einen dieser Vater Staat
nicht wie gewohnt ernährt?

Und müssten wir nicht endlich auch
den Vater uns erziehen,
ihn fordern mit Ideen, mit
Visionen, Utopien?

Was soll das noch, ein Vaterland
in den vernetzten Zeiten?
Wollen wir denn wirklich immer noch
um Blut und Rasse streiten?

Nicht spreche ich von Heimat,
ihren Kindheitszauberorten,
den Klängen, den Gerüchen,
all den wohlvertrauten Worten.

Und Heimat ist doch überall,
wo man sich damit segnet,
dass man, für Augenblicke nur,
sich endlich selbst begegnet.

Nur dieses arg missbrauchte Wort
lässt sich für mich nicht fassen.
Ich kann den Ausdruck Vaterland
nicht lieben und nicht hassen.

Und glaubt mir Freunde, mir genügt
mein Vater zur Genüge.
Ein ganzes Land als Vater war
schon immer eine Lüge.“

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